Über Perspektive Alt sein

 

Altwerden und Alt sein – Was macht im Alter wütend, traurig, gelassen oder dankbar? Wie geht man mit körperlichen und geistigen Schwächen und Beeinträchtigungen um, was macht Attraktivität aus? Gibt es etwas, dass Ihnen immer wichtig bleiben wird? Ist darauf Verlass?
Wenn Kraft und Möglichkeiten weniger werden, wie finden sich neue Perspektiven? Wie sieht Weisheit für Sie aus? Kann man sich überhaupt auf das Alter in jüngeren Jahren vorbereiten und was verändert sich dadurch?

Altwerden und Alt sein ist im günstigen Fall eine Gnade, aber in der Regel in vielerlei Hinsicht eine große Herausforderung.
Die alltägliche Auseinandersetzung mit dem Thema beginnt für die meisten spätestens, wenn wir Menschen beruflich oder als Angehörige pflegen und betreuen. Oft unmerklich schleicht sich Überforderung ein: zum Beispiel, wenn man sich als beruflich Pflegender den Menschen nicht wie gewünscht widmen kann. Oder, weil man sich als Tochter oder Sohn in alte Familienmuster zurückgeworfen sieht. Oder einfach, weil die bürokratischen Hindernisse zermürben. Und weil man ganz neue Höhen und Tiefen, Farben und Muster der Traurigkeit kennenlernt, wenn man einen geliebten Menschen in seinem letzten Lebensabschnitt begleitet.

Plädoyer für die Kreativität: Ich möchte Sie einladen, in den verschiedenen Themenblöcken dieser Website zu stöbern. Die hier veröffentlichten Arbeiten nähern sich dem Altwerden / Alt sein kreativ: über das Malen, Schreiben oder z.B. das Fotografieren. Es hilft, Unsagbares sichtbar werden zu lassen, um vielleicht darin neue Perspektiven zu entdecken. Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Gedanken, Ihre Traurigkeit oder für die positiven Dinge am Altwerden / Alt sein. Es würde mich freuen, wenn Sie auf der Website Anregungen oder vielleicht sogar etwas Tröstendes dazu entdecken.

Wer etwas Eigenes in dieser wachsenden Sammlung veröffentlichen möchte, ist ganz herzlich eingeladen und wendet sich bitte an mich als Administratorin unter kunsttherapie@elkebludau.de. Herzlich Willkommen!