Pflege und Betreuung

Seit ich zunächst ehrenamtlich, und nun als Kunsttherapeutin in Altenpflegeheimen arbeite, habe ich einen immensen Respekt vor dem Beruf der Pflegekräfte.
Im letzten Jahr habe ich Interviews mit jungen Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr geführt und dabei zusätzlichen Einblick in den Arbeitsalltag aus anderer Perspektive gewinnen können – zum Beispiel dem enormen Zeitdruck, der Unterbezahlung und dem fehlenden Respekt, der den im Pflegebereich Arbeitenden zukommt.

Der Pflegeberuf muss sich in nächster Zeit sehr vielen neuen Entwicklungen anpassen. Mit der Neueinteilung der Pflegestufen in Pflegegrade seit 2017 werden mehr Menschen ambulant betreut werden. Der Eintritt in ein Pflegeheim wird erschwert. Das heißt, das immer mehr Menschen ins Pflegeheim kommen, denen es geistig und körperlich sehr schlecht geht. Was bedeuten diese Entwicklungen für die Altenheime und die Pflege?

Ich habe selber Eltern und eine Schwiegermutter, die immer hilfsbedürftiger werden. Das läßt mich das Thema Pflege und Betreuung noch einmal von einer anderen, sehr persönlichen Seite sehen. 

Was erleben Sie in Ihrem Bereich? Was macht es Ihnen besonders schwer, wie helfen Sie sich, was bräuchten Sie? Ich freue mich auf Ihre Sichtweise – schreiben Sie mir: kunsttherapie@elkebludau.de